DIMaGB Bauberatung  
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Donnerstag, 5. November 2009

Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit

Am 04.11.2009 fand die Mitgliederversammlung des gemeinnützig tätigen FEWB e.V. statt. Neben einer persollen Veränderung im Vorstand wurden die aktuellen Beitragssätze beschlossen. Die Personalia des Wissenschaftlichen Beirates sowie des Sachverständigen-Beirates wurden vorgestellt, Ehrengast war Prof. Dr. sc. techn. Sohn. Nachdem im Zeitraum September bis Oktober ein beträchtlicher Mitgliederzuwachs erfolgte, wurden am 04.11.2009 zwei neue Mitglieder aufgenommen.

Thematischer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung des FEWB e.V. waren die konkretisierten Ziele und Aufgaben, welche sich in aktuell formulierten Projekten manifestieren. Das Informationsangebot für Verbraucher wird verstärkt und strukturiert ausgebaut. Ab 1Vj. 2010 wird eine Informationsschrift als PDF erscheinen. Für 2010 sind Veranstaltungen geplant.

BAUFÜSICK berichtete: Die FEWB Check-Liste

Besuchen Sie die Internetseite des FEWB e.V.

Dienstag, 3. November 2009

Die Baunormung ist nicht praxisgerecht

„Weil die meisten ausführenden Unternehmen die tragwerksplanerischen Anforderungen nicht mehr nachvollziehen können, wird die Sicherheit unserer Bauwerke durch die derzeitige, nicht praxisgerechte Normung in Frage gestellt.“

ZDB im Juli 2009

Über diesen Missstand berichtet das Deutsche Ingenieurblatt in seiner Oktober-Ausgabe und es titelt: „Auf vielen Baustellen herrschen der Baunormen wegen Rat- und Mutlosigkeit". DIMaGB.de berichtete bereits im Juli d.J. darüber. Die Forderungen des Deutschen Baugewerbes an eine zukünftige Baunormung sind:

• Die Baunormung ist praxisgerecht zu gestalten
• Für Bauprodukte müssen Mindestanforderungen und -güten normiert sein. Diesbezüglich mangelhafte europäische Normen müssen überarbeitet oder durch nationale Normen ersetzt werden.
• Für übliche Hochbauten sind handhabbare Bemessungsnormen mit globalen Sicherheitsbeiwerten (wieder) einzuführen.
• Normen zur Bauausführung sollten sich inhaltlich auf die wesentlichen Anforderungen und Ausführungsweise beschränken.
• Das Anforderungsniveau in der Baunormung ist allgemein unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit, Praktikabilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu überprüfen.
• Die energetische Gebäudemodernisierung stößt bei einem zu hohen Anforderungsniveau an technische und wirtschaftliche Grenzen. Eine nochmalige Verschärfung der Anforderungen ist deshalb als kontraproduktiv abzulehnen.
• Die Nachweisverfahren zur EnEV sind praxisgerechter zu gestalten und in einer Norm mit deutlich weniger als 800 Seiten Umfang zu bündeln.

Emissionshandel führt zu steigenden Preisen

"28. Verteuert wird der Bau neuer Kraftwerke schließlich auch durch aufwändige staatliche Genehmigungsverfahren sowie durch öffentliche Proteste und Widerstände. Zu steigenden Strompreisen dürften darüber hinaus neben Maßnahmen wie dem CO2-Emissionshandel auch Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz führen. Eine erhöhte Energieeffizienz führt zu einem geringeren Verbrauch, sodass die Fixkosten insbesondere der Stromdurchleitung auf weniger kWh umgelegt werden müssen und somit der Preis pro kWh steigen muss."

Quelle: Monopolkommission: Strom und Gas 2009: Energiemärkte im Spannungsfeld von Politik und Wettbewerb, Sondergutachten gemäß § 62 Abs. 1 EnWG, Juli 2009
dem Dt. Bundestag vorliegend als: Unterrichtung durch die Bundesregierung, Drucksache 16/14060, 15.09.2009

Link 1: http://www.monopolkommission.de/sg_54/s54_volltext.pdf
Link 2: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/140/1614060.pdf

Nun wird jeder vernünftig denkende Mensch sagen: na, das ist doch klar. Die Kosten aus dem so genannten Emissionshandel werden auf die Preise umgelegt.
Man könnte sich also solche Meldungen sparen, wenn das ökologisch verbrämte Lügenkartell nicht genau das Gegenteil unters Volk jubeln würde. BAUFÜSICK berichtete über diverse Beiträge zur Volksverdummung:
Zahlen zur Abzocke mit "Emissionsrechtehandel"

Machen Sie sich Ihren eigenen Reim darauf. Kleine Hilfestellung: Was bedeutet das uralte deutsche Sprichwort "Wes' Brot ich fress', des' Lied ich sing'"?

Ob denn wohl unsere geneigten Volksvertreter nach erhaltener Kenntnis dieses ganzen Unfuges Konsequenzen veranlassen?

Bild: pixelio.de, lo500

Freitag, 30. Oktober 2009

Zahlen zur Abzocke mit "Emissionsrechtehandel"

Zitat 1:

"... während die EU Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Klimapolitik der EU debattieren, schätzt die „TaxPayers' Alliance" in London in ihrem heute veröffentlichten Bericht die Kosten allein für den EU Emissionsrechtehandel (ETS) auf über € 93 Milliarden. Fazit: Einkommensschwache Familien werden durch das ETS unverhältnismäßig stark belastet.

So schätzt die TaxPayers' Alliance in ihrer Untersuchung die Kosten für europäische Endverbraucher aus dem Emissionsrechtehandel seit seiner Einführung 2005 bis Ende letzten Jahres (2008) auf € 93 Mrd. Hierzu kommen noch die Kosten für Unternehmen, die nicht direkt an die Konsumenten durchgereicht werden können, sich aber als volkswirtschaftliche Kosten bemerkbar machen. Allein im Jahre 2008 seien so für die deutschen Endverbraucher Kosten in Höhe von € 6,6 Mrd. entstanden. Das bedeutet ca. € 82 pro Kopf und knapp € 330 für eine vierköpfige Familie. "

Aussender: Institut für Unternehmerische Freiheit, IUF

Zitat 2:

"The burden on consumers since the scheme was introduced on 1 January 2005 has been significant:
- We estimate that the ETS cost British consumers nearly £3 billion in 2008, equivalent to around £117 per family, by increasing the cost of energy.
- From its introduction to the end of 2008, we estimate that the scheme has cost consumers across Europe between €46 billion (£33 billion) and €116 billion
(£83 billion). Our central estimate is that the scheme has cost consumers €93 billion (£67 billion). That is equivalent to around €185 (£132) for every person in the ETS participating countries. That is despite the emissions price having collapsed several times for prolonged periods.
- The report also presents estimates of the cost to consumers in every country participating in the scheme, in each year of the scheme’s operation."

[Billion im Englischen = Milliarde im Deutschen, M.B.]

Quelle: Matthew Sinclair, The expensive failure of the European Union emissions trading scheme, TaxPayers’ Alliance, London, 28.10.2009

Die Studie im Download
bei taxpayersalliance.com

ebenda, Seite 21: Table 5: Cost to consumers by country, by year under the European Union Emissions Trading Scheme with an 80 per cent pass-through rate:
DE 2008: €6,570,716,263 und Summe 2005-2008 = €21,441,670,143
und - selbstverständlich - Dummerland ist Spitzenreiter mit 23% der gesamteuropäischen Belastung 2005-2008.

Das ist als "Umweltpolitik" verbrämte Abzocke des Steuerzahlers. Und trotzdem kommen "Experten" aus ihren Löchern gekrochen, die uns das Gegenteilw eismachen wollen. BAUFÜSICK berichtete im Zusammenhang mit den kleingelogenen Kosten für "Erneuerbare Energien".

Auch hier gilt am Ende: der deutsche Michel ist der Dumme, dem ungeniert in die Tasche gelangt wird. Da sind sich die Konzerne und die Bundesregierung als deren Lakai einig. Cui bono? Oder anders gefragt: wer sitzt in welchem Vorstand oder Aufsichtsrat nach Beendigung der "Politikerkarriere"?

Montag, 26. Oktober 2009

Styropor Fassade: Strafanzeige gem. §319 StGB

Die Bürgerinitiative "Siedlung am Eschershauser Weg" aus Berlin erstattete im Oktober 2009 Strafanzeige gem. "§ 319 StGB * und aller übrigen in Frage kommende Delikte" wegen "Nichteinhaltung der Bauordnung Berlin im Bereich Brandschutz durch vorschriftswidrige Einbringung von Polystyrol" in der GAGFAH-Siedlung "Am Eschershauser Weg" in 14163 Berlin-Zehlendorf.

1988/89 wurden in der Siedlung bauliche Veränderungen vorgenommen, u.a. wurde ein Wärmedämmverbundsystem (= WDVS) aus Polystyrol an der Fassade angebracht. Die Vorschriften des Prüfbescheides wurden angeblich nicht eingehalten, die Brandschutzbestimmungen ignoriert. Die Bauaufsicht habe das WDVS abgenommen. Die Bürgerinitiative erkennt hier eine Gefahr für Leib und Leben. Seit 2 Jahren bemühe sie sich vergeblich, die für die Wohnsiedlung - 758 Wohnungen – Verantwortlichen zu veranlassen, die Brandschutz-Mängel zu beheben.

Da die besorgten Bewohner allerorten auf taube Ohren stießen, erstatteten sie diese Anzeige. ... weiter lesen

Samstag, 24. Oktober 2009

Risiken der Nano Technologie

Lesen Sie hierzu den von BAUFÜSICK empfohlenen Beitrag bei richtigbauen.de.

Kommentar:
(06.2006)
Bedeutet das Fazit "erst mal fördern und anwenden - später mal drüber nachdenken, ob gesundheitliche Risiken bestehen könnten"?


Ergänzung:
(10.2006)
Ganz offensichtlich hat sich die Vermutung bestätigt: zunächst hat die Bundesregierung Millionen in die Forschung und Entwicklung irgendwelchen Nano-Zeugs gesteckt, ohne gesundheitliche Auswirkungen zu erforschen bzw. diese Forschung zu verlangen. Das wäre wohl zu viel an Verbraucherschutz. Offensichtlich bekommt man nun nach ein paar Jahren doch kalte Füße und lässt nun das Umweltbundesamt orakeln, wie uns die Pressemeldung des UBA vom 21.20.2009 zeigt. [Kommentare von DIMaGB.de]

"Das UBA empfiehlt: Die Verwendung von Produkten, die Nanomaterialien enthalten und frei setzen können, sollte – so lange ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt weitgehend unbekannt ist - möglichst vermieden werden."

Lesen Sie mehr zu der Problematik, die aufzeigt, dass sich hier in den letzten 3 Jahren nichts getan hat. Der deutsche Michel als Versuchskaninchen im richtigen Leben - geduldet von seiner ach so fürsorglichen und weitsichtig agierenden Regierung.

hier geht's zum Artikel


Bild: pixelio.de, Klaus Rupp

Freitag, 23. Oktober 2009

Die dümmste Bank Deutschlands?

Allerorten wird herumgesülzt und nachgeplappert, dass die KfW ihre Programme der EnEV angepasst hat. Ist unter den journalistischen Wiederkäuern auch jemand, der an das bewunderungswürdige Schaffen der KfW als "dümmste Bank Deutschlands" erinnert?

Bewundernswert war die Überweisung von 320 Mio. € an die damals bereits pleite Lehman Bank. Das Intelligenz-Niveau dieser Geld-mit-Waschkorb-zum-Fenster-raus-Aktion müssen Sie sich ungefähr so vorstellen, wie wenn Sie an diesem Wochenende eine Überweisung an Quelle tätigen und sich dann wundern, wenn die Bestellung nicht realisiert wird.

Für den genialen Coup ließ die KfW den damaligen "Risikovorstand" über die Klinge springen. Der klagte - und bekam vom Landgericht Frankfurt 0,5 Mio. € zugesprochen. Das sind sozusagen 0,16% Prämie für die im September 2008 verbrannten 320.000.000 €.

Ein weiterer lustiger Statistik-Wert: es sind je Arbeitstag 41.667 €, die der pfiffige Banker für 12 Tage Maloche bei der KfW bekommt. Die Begründung der Richter lautete sinngemäß: da bereits vor der Amtszeit dieses wachsamen Kollegen bei der KfW auf Teufel komm raus herumgeschlampert wurde, trifft ihn keine Schuld. Im Namen des Volkes.

Und nun stelle man sich vor, wie viele Buletten (alias Frikadelle, alias Fleischpflanzerl) der arme Kerl sozusagen als Äquivalent hätte vom Buffet runterfressen müssen, um von einem Arbeitsgericht dieses herrlichen Rechtsstaates die Kündigung bestätigt zu bekommen.

Quod licet Iovi, non licet bovi. Das ist Latein und bedeutet soviel wie: vor dem Gesetz sind alle gleich. Aber: schön, dass die KfW immer noch genug Geld hat, um sich als die "dümmste Bank Deutschland" um die Finanzierung energetischer Maßnahmen an Gebäuden zu kümmern.

Und letztendlich stellt sich die Frage, ob angesichts der Achterbahnfahrten der letzten Monate der Titel der "dümmsten Bank Deutschland" ausgerechnet der KfW zurecht zusteht.

Energie-Einsparpotentiale der Ritter-Hausverwaltung


Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kollegen/innen,

die Spekulanten/Zocker in New York und London sind schon wieder am Werk und treiben die Energiepreise in die Höhe. Nehmen Sie sich der Heizräume, der Ihnen anvertrauten Wohnanlagen, an und lassen Sie die Brenner, Pumpen, Warmwasserboiler, Steuerungsanlagen und die erforderlichen Isolierungen, auch gegen den Widerstand nicht kompetenter Heizungsmonteure, optimieren. Sie sparen auf Anhieb bis zu 20 %, ohne großen Kapitaleinsatz. Heben Sie sich von den Bettkantenverwaltern ab und drücken Sie die zweite Miete für Ihre Eigentümer und Mieter!

Mit freundlichem Gruß
Manfred Ritter
Dipl.-Betriebswirt (FH)

Energie-Einsparpotentiale der Ritter-Hausverwaltung

Folgende Senkungen des Öl- und Gasverbrauchs konnten seit 2001 jährlich erzielt werden:

Maßnahme
Öl- / Gaseinsparung

Einsatz von „Brennstoffsparer“ bei Ölheizungen
8 – 10 %

Einsatz von „Brennstoffsparer“ bei Gasheizungen
8 – 15 %

Einbau von Abgasklappen
7 %

Umbau auf 1-Strang-Heizölleitungen
1 %

Einbau von Brennereinsätzen
8 – 10 %

Nachisolierung von Schiebern, Mischern, Kesseln, Boilern
3 %

Neuanstrich mit keramischen Fassadenfarben
15 – 18 %

Satteldach anstelle Flachdach
15 %


Weitere Einsparungen ergeben sich durch:

  • Anbringung von Magneten bei der Wasserstrukturveränderung (Wasserenthärtung)
  • Kellersockelisolierung
  • Attikaisolierung
  • Optimierung der Steuerungsanlagen in der Heizung bezüglich Nachtabsenkung und der Warmwasserboiler
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.systema-plus.de

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Steuern auf Abfall und Abwasser?

BBU: KEINE STEUERN AUF ABFALL UND ABWASSER !

Berlin und Potsdam – Über 200 Millionen Euro im Jahr würde die Einführung einer Mehrwertsteuerpflicht auf Abfall und Abwasser die Haushalte in Berlin und dem Land Brandenburg kosten. Das schätzt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) auf Grundlage seiner Betriebskostendatenbank. „Die Wohnungswirtschaft lehnt Mehrwertsteuern auf Abfall und Abwasser strikt ab“, unterstrich BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern.

Auf alle Wohnungen hochgerechnet, würden die Mehrbelastungen durch eine Mehrwertsteuerpflicht auf Abfall und Abwasser im Land Brandenburg knapp 82 Millionen Euro, in Berlin rund 119 Millionen Euro ausmachen. „Der Staat würde sich auf diese Weise als Kostentreiber profilieren“, so Kern weiter. Allein für die 1,1 Millionen von BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschafteten Wohnungen würde die Mehrwertsteuerpflicht Mehrbelastungen von rund 68 Millionen Euro bedeuten.

Einsparungserfolge zunichte gemacht
Auf den einzelnen Haushalt kämen im Land Brandenburg Mehrkosten von rund 64 Euro pro Jahr zu, im Land Berlin wären es fast 63 Euro. Kern: „Diese Mehrkosten müssten zusätzlich zu den erwarteten Steigerungen bei den Energie- und Wasserpreisen verkraftet werden. Alles zusammen würde zu einem erheblichen Anstieg der Betriebskosten führen. Die Bemühungen von Wohnungsunternehmen und Mietern zu einer Dämpfung des Betriebskostenanstiegs würden dann weit zurück geworfen.“

Genereller Verzicht auf MWSt. = Mehr Wettbewerb
Grundsätzlich sei zu begrüßen, wenn es auf den Entsorgungsmärkten zu mehr Wettbewerb käme. „Die Ausweitung der Steuerpflicht auch auf die kommunalen Unternehmen ist hierfür aber nicht der richtige Weg“, unterstrich Kern. Im Sinne von Gebäudeeigentümern und Mietern solle vielmehr über eine Steuerbefreiung auch privater Entsorgungsunternehmen nachgedacht werden.

Bild: pixelio.de, Michael Oswald

mehr über Kosten und Preise für Wohnen

Dienstag, 20. Oktober 2009

Die Dämmolympiade geht weiter

Mit einem aktuellen Beitrag zum allgemeinen Energiespar- und Dämmwahn warten diesmal die DAW (Caparol) auf, die im Rahmen der Nord Bau die Mär von 50% Energieeinsparung durch WDVS (Wärmedämmverbundsysteme) unters Volk jubeln.

Ein Sammelsurium der einseitigen Leistungsversprechen, Tagträume und Lachnummern finden Sie bei richtigbauen.de im Infobereich "Wärmedämmung".

::
Dämmolympiade, Lügenmärchen, Einsparträume

Bild: pixelio.de, Harald Wanetschka

Elektrosmog durch "Energiesparlampen"

"So wie wir in der Energieeinsparung bei Gebäuden nach politischen Vorgaben die Südseite wie die Nordseite dämmen und den Bauherren erzählen, dass ein noch dickerer nasser Pullover im Winter besser vor Kälte schützt und er gleichzeitig die Eisbären rettet, so haben wir jetzt die Energierettung durch „Energiesparlampen“ als neuen Kreuzzug in die Religion der Weltverbesserung aufgenommen.

Es wird suggeriert, dass mit der Sparleuchte wesentliche Einsparungen durchgeführt werden.

Na gut, jeder weiß, dass von dem Gesamtenergieverbrauch der BRD nur 49% als Verbrauchsenergie eingesetzt werden, weil die Wirkungsgrade bei der Erzeugung, Umwandlung und Fortleitung den größten Teil vernichten. Von der dann noch zur Verfügung stehenden Energie entfallen 57% auf die Primärenergie für Nahrung, Kleidung, Industrie usw. und von dem dann übrig bleibenden Rest werden 2% für Beleuchtung verwendet (wohlgemerkt nicht von der Gesamtenergie). Von diesem Teil sind nur 12% Glühleuchten, da der Rest in Büros und Straßenbeleuchtung ja bereits HQL- oder Leuchtstoffröhren sind. Der Spareffekt der Energiesparleuchten beträgt 60%, das sind dann also 0,0042% des Energieverbrauchs."

Im Weiteren zeigt der Artikel erschreckende Elektrosmog-Werte der EU-verordneten Energie- und Geldsparwunder auf. Dazu die Tabelle mit Grenzwerten. Wenn wir uns schon krank machen, dann wenigstens mit dem guten Gefühl, dass wir uns der Umwelt zuliebe die Elektro-Krätze holen. Hallelujah und Amen.

mehr lesen: im Infobereich des FEWB e.V.

Bild: pixelio.de, Hans Peter Dehn

EEG macht Strom teurer - bzw. auch nicht

Es gehört nicht viel dazu zu erkennen, dass die Förderung der "Erneuerbaren" zur Preisentwicklung beiträgt. Den Rest sieht der "Verbraucher", wie der deutsche Michel gern genannt wird, nicht. Da lassen sich dann tolle Märchen erzählen.

Da wären z.B. die hohen Investitionen in Einspeisung und Regelung, zu denen die Netzbetreiber gesetzlich gezwungen werden. Diese Kosten werden auf den Strompreis umgelegt.

Dass die DUH in dieselbe Kerbe haut, darf nicht verwundern. Als dreist darf man da schon den Hinweis auf den modernen Ablasshandel, im Neudeutsch der "Umweltschützer" CO2 Zertifikate-Handel genannt, nennen. Jeder Cent aus diesem volkswirtschaftlichen Irrsinn wird auf die Preise umgelegt, da wird vom Michel draufgezahlt und nicht gespart.

Bezeichnend ist immer wieder das reflexartige Aufheulen und Dementieren derer, die an irgendwelchen Tröpfen hängen, für die am Ende der Steuerzahler aufkommt. Es war schon immer so, dass in einer Religion den Menschen Angst eingeredet wird, um ihnen in die Taschen zu langen. So ist es auch bei der Ersatzreligion "Klimaschutz".

Ich glaube dem Wolf nicht - und wenn er doppelt so viel Kreide frisst. Der Bock als Gärtner hat noch keine schönen Beete produziert. Da ist unser ach so geliebter Vater Staat viel ehrlicher: er zieht uns brutal das letzte Hemd aus - und schweigt fein still zu seiner wohl dokumentierten Abzocke.

:: Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien steigen (10.2009)
:: Erneuerbare Energien sind keine Kostentreiber
(10.2009)
:: Erneuerbare Energien treiben Strompreis nicht
(10.2009)

Bild: pixelio.de, Stefan Bayer

Stadtwerker als Energieberater anerkennen

Meldung 1:

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) fordert in einem Positionspapier zu den Koalitionsverhandlungen, die Mitarbeiter von Stadtwerken förderrechtlich als neutrale Energieberater anzuerkennen.

Meldung 2:

Die Arbeitsgemeinschaft für naturnahe Garten- und Freiflächengestaltung (ANGF) fordert in einem Positionspapier zu den Koalitionsverhandlungen, nun endlich auch Böcke als Gärtner zuzulassen.

Hierzu erklärt BAUFÜSICK: Beide Meldungen haben rein gar nichts miteinander zu tun.

Montag, 19. Oktober 2009

Hinweispflicht bei Hausschwamm

Erläuterung am Beispiel für Berlin

Bis Mitte der 90-er Jahre haben die Landesbauordnungen in einigen Bundesländern (z.B. Bayern, Brandenburg) die Verpflichtung der Anzeige bei der zuständigen Bauaufsicht bei Feststellung von u.a. Echtem Hausschwamm enthalten (Baurecht ist Länderrecht). Damit ergaben sich automatisch erforderliche Handlungspflichten der Bauaufsicht. Dies ist im Land Berlin nicht der Fall gewesen.

Ungeachtet dieses Tatbestandes enthält die Bauordnung für Berlin (BauO Bln) im § 3 Absatz Handlungspflichten als bauaufsichtliche Generalklausel zur Gefahrenabwehr. Danach sind bauliche Anlagen ...

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Zahlungsmoral

„Wenn die öffentliche Hand ihre Rechnungen schneller begleichen würde, könnte sie einen wichtigen Beitrag zur Liquidität der Betriebe leisten.“

„Diese Zahlen zeigen, dass der Bauunternehmer als Kreditgeber weiter gerne in Anspruch genommen wird. Als eine der wenigen Branchen gehen wir in Vorleistung; dafür müssen wir dann noch Monate auf unser Geld warten.“

„Wir fordern die öffentliche Hand daher auf, die Zahlungsziele der VOB endlich einzuhalten. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung der Konjunkturpakete.“

„Die öffentliche Hand sollte bereit sein, das Instrument, Vorauszahlungen zu leisten, grundsätzlich auch einzusetzen, die VOB sieht das nämlich durchaus vor.“

Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein
Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes
ZDB, 19.10.2009

Bild: Pixelio, Kurt F. Domnik