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Mittwoch, 6. Januar 2010

Dunkle Wolken über dem Geschäft mit der Sonne


Mit der Sonne Geld verdienen und das Klima schützen, das versprechen Anbieter von Solaranlagen den Anlegern. Doch längst nicht alle Energiefonds sind ein gutes Geschäft, wie das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST deutlich macht. Denn der Markt hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren gewandelt. Die europäischen Staaten sind auf die Förderbremse getreten. Spanien etwa, das als Lokomotive der europäischen Solarbranche gilt, wird die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom in das Leistungsnetz ab Ende 2010 um bis zu 32 Prozent senken. Darüber hinaus gibt es dort nun auch eine Obergrenze für die Zahl der geförderten Projekte und die Vergütungstarife sollen entsprechend der Entwicklung der beantragten Vergabeleistungen erhöht oder reduziert werden. Für Anleger bedeutet das, dass sie kaum mehr verlässlich kalkulieren können und die Ertragschancen sinken.

Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins meint: "Anleger sollten zudem die hohen Renditeversprechen, wie sie oftmals von Anbietern geschlossener Solarfonds gemacht werden, mit Vorsicht genießen. Denn in den Prospekten werden nicht die Renditen pro Jahr genannt, sondern die Summe aller Ausschüttungen." Das klingt mit Sätzen bis zu 305 Prozent sehr lukrativ, doch hier wird immer das Eigenkapital der Anleger mit einkalkuliert. Umgerechnet in die jährliche Rendite entspricht das Erträgen von rund zehn Prozent. "Und das ist schon sehr optimistisch kalkuliert", fügt Jürgen Stellpflug hinzu.

Derzeitiger Trend ist, dass die Anleger in bestehende Solarprojekte investieren, die noch von der hohen Förderung der Vergangenheit profitieren. Doch auch hier sollten Anleger wachsam sein, wie ÖKO-TEST rät. Man sollte sich nicht von Hochglanzprospekten blenden lassen, sondern nachprüfen, ob die Anbieter seriös sind, ob der Businessplan realistisch ist, mit welcher Bürokratie zu rechnen ist und wie hoch die Einstiegskosen sind. Auch muss man darauf achten, ob die Fondanbieter eine Leistungsüberwachung der Anlage auf ihren Wirkungsgrad garantieren. Ebenso wichtig ist ein gutes Qualitätsmanagement. Denn wenn die Solarmodule von minderwertiger Qualität sind und oft ausfallen, kann das zu Ertragseinbußen von bis zu 60 Prozent führen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2010 gibt es seit dem 30. Dezember 2009 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

PRESSEMITTEILUNG OEKO-TEST
06.01.2010


Kommentar:
Die geschilderten Umstände sollte man auch bei diesbezüglichen privaten Investitionen berücksichtigen. Das Merkel-Imperium marschiert stramm der Pleite entgegen, da wird es eng im Subventions-Töpfchen.

Dienstag, 5. Januar 2010

Unübersichtliche Förderprogramme?

Zitat:

"Unübersichtliche Förderprogramme schrecken viele Interessenten ab

Experten: Förderung für energetische Sanierungen ist zu kompliziert

Ohne Vereinfachung der staatlichen Förderprogramme für energetische Sanierungen im Gebäudebestand werden die Klimaschutzziele kaum zu erfüllen sein. Denn nicht selten steht die Unübersichtlichkeit bei den Förderprogrammen Modernisierungsplänen von Hausbesitzern im Weg. Vor diesem Hintergrund hat der Verbändekreis „Energieeffizienz und Klimaschutz“ an die Bundesregierung appelliert, die Förderung zu entbürokratisieren, sie attraktiver und somit effizienter zu gestalten. Ferner mahnen die im Verbändekreis kooperierenden Spitzenverbände des Heizungs- und Schornsteinfegerhandwerks, der Gas- und Ölwirtschaft sowie der Heizgeräteindustrie in ihrem gemeinsamen Positionspapier eine uneingeschränkte Technologieoffenheit in der Förderpolitik an und empfehlen als alleinige Bemessungsgröße die Reduzierung des Primärenergiebedarfs. *

Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung sieht auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Neben allgemeiner Verunsicherung aufgrund unterschiedlicher Kennwerte in einer Vielzahl von Verordnungen haben die Verbraucherschützer die Unübersichtlichkeit bei den Förderprogrammen als ein Handicap für Sanierungsinteressenten ausgemacht."

Quelle:
Pressedienst des IWO, Nr. 170

Kommentar:

Die postulierte "uneingeschränkte Technologieoffenheit" ist doch wohl als Wunschtraum abzutun. Eine uneingeschränkte Technologieoffenheit ist angesichts der Tatsache, dass Interessen geleitete Regierungs-Mitarbeiter im Auftrage gewisser Kreise die Subventionen steuern, ein Unding in Deutschland. Die willkürlichen Änderungen der Förderbedingungen im CO2-Gebäudesanierungsprogramm sind dafür ein beredtes Beispiel. Da genügt ein Wink vom Herrn H. aus dem Bauministerium - und schon ist das Massnahmepaket 4 mit den so genannten individuellen Maßnahmen passé. Übrig bleibt die Wahl zwischen Wärmedämmung, Wärmedämmung, Wärmedämmung und Wärmedämmung. Und natürliuch müssen Heizkessel ausgetauschtw erden, denn nicht der Wirkungsgrad zählt, sondern das Alter. Also, lassen wir die Träumereien - oder sind es Täuschungen?

Mit Sicherheit eine Täuschung ist das Gerede vom Primärenergiebedarf "als alleinige Bemessungsgröße". Der so genannte Primärenergiebedarf wird mittels Faktoren "errechnet". Diese Faktoren werden politisch und willkürlich (was auf dasselbe hinausläuft) festgelegt. Das hat mit Technik, Energiewirtschaft und Naturgesetzen nicht wirklich etwas zu tun. An einem simplen Beispiel erkennt selbst der dumme Michel, dass da was faul ist: Heizen und Warmwasserbereitung mit Strom. Das wird mit PE-Faktoren hart bestraft, obwohl es bilanziell sehr gut abschneiden kann, wenn man nur vernünftig (d.h. nicht wie verordnet) plant. Das kompensieren dann nicht einmal 1,5 m Wärmedämmung an der Fassade. Schließlich sollen mittels PE-Bedarf noch andere Industriekreise bedient werden. Anders ausgedrückt: zum Beschiss mit dem U-Wert kommt dann noch etwas Zauberei mit undurchsichtigen Faktoren hinzu. So bedient man die Industrie. Und der Irrsinn geht noch weiter: heizen mit Strom = schlecht und schädlich, aber Elektro-Autos = nützlich und gut.

neue Altigkeiten / alte Neuigkeiten vom Lügenimperium:
http://download.dimagb.de/docs/bumann/Die_Unschuld_der_Haushalte.pdf

Magnete und Energieeinsparung III

Zur Einleitung und damit Sie verstehen, worum es geht:

Mit Magneten Energie einsparen (07.2009)

http://baufuesick.blogspot.com/2009/07/mit-magneten-energie-einsparen.html

Mit Magneten den Energieverbrauch reduzieren (02.2008)

http://baufuesick.blogspot.com/2008/02/mit-magneten-den-energieverbrauch.html

Nun kommt, unverhofft, Teil III.
Aus einer Mail:

"...
Durch einen Freund bekam ich Ihre Adresse.
zu 2 Themen nehme ich Stellung beim Thema Magnetismus. Leider stelle ich fest, die '68er Revolution war eine Selbstbestätigung. Das "erkenntnisleitende Intersse" muss Wort des Jahres werden !!!

Doch nun, zur

1. Wasserbehandlung.

Es ist richtig, das ist keine Kalkminderung. Weiter ist es wie bei den Gasen, was man nicht sehen kann existiert erstmal nicht. Falsch sind die Modelle, mit denen argumentiert wird. Ein gelöstes Calciumion ist unsichtbar, weil < lamba/2. Oder ?

Vermutlich hat es eine Hydrathülle, sonst würde es nach unten fallen. Chemisch wird es als Hydrogencarbonat mit CO2(g) im Gleichgewicht liegen, nach dem MWG.
Wenn man das so annehmen kann (These), dann ist zu klären ob und wie ein Feld (magnetisch oder elektrisch) die Hydrathülle (alles Dipole) verändert.
Wenn keiner diese Frage stellt wird auch nichts gemessen.

Wenn es eine Wirkung gibt, dann kommt es zu einer Spontanfällung des Hydrogenkarbonates, zu einem sehr feinen Niederschlag. Damit würde mehr CO2 freigesetzt, der CaCO3 in gelöstes Hydrogenkarbonat umwandelt.
So wäre der ganze Zauber "beweisbar". Als Kolateralschaden würden viele Handwerker Aufträge bekommen. Das Geld flösse in andere Maßnahmen.

2. Treibstoff magnetisieren.

Man kommt leicht dazu Esotheriker zu werden.
Was bei Lackierverfahren jedem Praktiker normal ist wird von 4- Theoretikern abgelehnt, ins Land der Fabeln verwiesen, die Dummheit der Massen zur Vorteilsnahme ausgenutzt. Was macht man da ? Durch ein Feld wird ein Medium soweit "aufgeladen" das es beim Zerstäuben viel feinere Tropfen bildet. Diese bringen die beim Autolack gewünschte Oberfläche.
Ein feinerer Tropfen aber kann vollständiger mit Luftsauerstoff reagieren.

es grüßt
P. L. (Dipl.Ing) und ehemaliger Referendar"
(Name von BAUFÜSICK anonymisiert)


Übrigens: in 2009 hat das LfU seinen diesbezüglichen geistigen Erguss vom Server genommen. Auch einige Kolporteure haben daraufhin den Rückzug angetreten. Es gibt allerdings noch ein paar Hartleibige (oder soll ich besser sagen: Weichbirnige?), die sich weiterhin mit Leugnen bzw. Nachbeten der alten zurückgezogenen Kamelle bzw. Zitieren von Nachgetetem als echte Experten-Kapazitäten enttarnen. Es gibt aber weiterhin ein arges Problem: die Mess-/Verbrauchswerte der Ritter Hausverwaltung. Man kann aber auch behaupten, dass die Praxis falsch sei - nur weil sie nicht zur Anti-Theorie passt. Das wird auch oft und gern gemacht. In Dummerland dauert es halt, bis die Erde von der Scheibe zur Kugel wird.

Montag, 4. Januar 2010

Ach ja, der "Umweltschutz"

31. Dezember 2009

Offener Brief

Viessmann Werke GmbH & Co KG
35107 Allendorf (Eder)

Sehr geehrte Viessmänner und -frauen,

Ihr zum Jahreswechsel in meinem Bürobriefkasten gelandetes "Klimaschutz"-Heiztechnik-Magazin ist als schwefelverpesteter Silvester-Böller mit Rohrkrepierer-Qualität gezündet. Bevor der Rauch verzieht, ein paar satirisch-mahnende Worte zum Jahreswechsel dazu, Rubrik Leser-Feedback:

Monströs, wie selbstgefällig "Ihr Dr. Martin Viessmann" den Beitrag der Heizungsbranche und seiner noblen Firma zur Verbraucherabzocke mittels "möglichst großem Klimaschutz-Effekt" preist! Wo doch inzwischen wirklich jeder Depp weiß, daß der sogenannte "Klimaschutz" ein gröbstgestricktes Lügengespinst der Ökoabzockprofiteure ist - und sonst nichts. Auch Ihre wüste Drohung mit "zur Neige gehenden fossilen Energien" ist angesichts der wissenschaftlich schon lange erwiesenen abiotischen und unerschöpflichen Quelle dieser Energien ein geschmackloser Popanz, wenn nicht gar verzweifeltes Pfeifen im Walde.

Daß ein als ehrbar bekanntgewordenes Unternehmen wie Viessmann - ich selbst habe als Architekt und Heizungsplaner eine Viessmannanlage im Hause und oft genug bei meinen Kunden einbauen lassen - nun im marktschreierischen Reigen der Klimaschutzbetrüger kräftig mit herumtrampelt - ist schon länger aus Ihren öffentlichen Verlautbarungen deutlich geworden. Geradezu unverschämt verkünden Sie im Titel Ihres jüngsten Leitartikels Ihren panikmachegestützten Aufruf zum Abkassieren:

"Klimaschutz lohnt sich - CO2-Vermeidung kostet Geld, aber Nichtstun kostet viel mehr"

Daß der auf dem Wahnwitz der IPCC-Hofastrologie fußende "Klimaschutz" hierzulande zu Lasten des sogenannten Prekariats und als grausame Politposse weltweit über die Leichen der dadurch verfehlten Armutsbekämpfung geht, ist Ihren Spitzenkräften der Wirtschaft ganz offensichtlich schnurz. Ist denn gewissenloseste Umsatzgeilheit heute wirklich wichtiger als eine auf Anstand und Wahrheit gegründete Unternehmensführung?

Der Energiesparschwindel mit technisch anfälliger, unwirtschaftlicher und nur durch asozialste Subventionitis - in Ihren Worten "vielfältige Förderprogramme"! - überlebensfähiger Heiztechnik auf der Basis von Solar, Wärmepumperei, Hackschnitzel, Pellets uswusf. ist von Ihnen an vorderster Front mit zu verantworten. Sie brüsten sich dessen in Ihrem Klimaschutz-Propagandablättchen ja mehr als ausgiebig - scheinheiligst beheuchelt als Einsatz für "Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt".

Ich möchte gar nicht wissen, wieviele auch Ihrer Klimaschutzgewinne in den Ökolobbyismus und die Politikerbeeinflussung zurückgepumpt wird. Was da gespielt wird, ist am jüngst aufgedeckten Climategate-Skandal nur ansatzweise deutlich geworden. Selbst in Ihrem Hause dürfte das Wissen aber nicht neu sein, daß es purster Aberglaube wäre, in perverser Allmachtsphantasie ausgerechnet Wettergott spielen zu wollen. Wenn es anders sein sollte, verbannen Sie die dafür verantwortlichen Scharlatane besser zum Wettertanzkurs bei den Negerschamanen, das obligate Baströckchen dazu spendier ich gern.

Als wissenschaftlich, technisch und sozial engagierter Planer verachte ich Ihr abgeschmacktes Marketing mit dem Pseudo-Klimaschutz und Öko-Aberglauben zutiefst. Konsequenterweise ist Ihr Unternehmen für künftige heiztechnische Projekte zunächst erledigt. Wenn Ihnen "die Weltklimakonferenz von Kopenhagen ... einen Anfang markiert", verstehe ich das angesichts ihrer entsetzlichen Unternehmensziele als echte Bedrohung unseres Gemeinwesens. Zwangsweiser Austausch bestens funktionsfähiger Heizkesselanlagen: "alle Altanlagen müssen ... ersetzt werden ... in jedem Fall empfiehlt sich die Komplettierung der neuen Anlage mit einem thermischen Solarsystem zur Einkopplung kostenloser und CO2-neutraler Sonnenenergie"! So hätten Sie es gern, das rechnet sich nie! Und wer soll das bezahlen? Die wehrlosen Opfer Ihres unverschämten Lobbyistentreibens und der dadurch entstandenen Gesetze und Verordnungen. Pfui Teufel!, kann ich da nur sagen.

Und verbleibe mit unfreundlichem Gruß und dem aufrichtig gemeinten Wunsch zur Umkehr, vielleicht schon 2010?

Konrad Fischer

PS. Bitte ersparen Sie mir die wohlfeilen Rechtfertigungsversuche hinsichtlich Ihrer weltverbessernden Klimaschützerei. Derlei Textbausteine sind mir schon bis zum Erbrechen aus den täglichen Klimaschutzverlautbarungen in den Medien bekannt geworden.

Kopie z.K. und ggf. Weiterverbreitung: Planer + Wissenschaftler + Medien + Politik

Architektur- u. Ingenieurbüro
Dipl.-Ing. Konrad Fischer
D-96272 Hochstadt am Main

Montag, 21. Dezember 2009

Bolles Weihnachtsbotschaft ("Klimaschutz")

Ihre Rettungsaktion für das Klima wurde mir weitergeleitet.
Ich bin tief beeindruckt.
Vor allem über 13 Millonen Hirnlose.
Hoffentlich sorgen Sie nun genauso engagiert dafür,
dass sofort der Kampf und Mord ums Geld in dieser Welt aufhört
und Soldaten als potentielle und tatsächliche Mörder weggesperrt werden,
ebenso wie Staatsmänner,
die Mord und Elend initiieren.
Vielleicht nehmen Sie auch mal selbst eine Schaufel in die Hand
und verteilen die Rohstoffe auf dieser Welt gerecht.
Das wäre ja geradezu eine Wochendarbeit im Vergleich zum Klimaretten.

Staat und Industrie brauchen vor ALLEM
unkritische, verdummte, hörige, moralisch korrumpierte,
NICHT-(Nach)DENKENDE Bürger, Sklaven, Konsumenten.
Mit der Verblödungskampagne beginnt man am besten
bei den Kindern in der Schule.
Dann können Politik und Wirtschaft
Menschen massenweise umbringen,
Kriege führen,
unsinnige Produkte absetzen
und dabei auf die Unterstützung des "Volkes" zählen.
Glückwunsch, Sie gehören dazu.
Sie sind drin, im System.

Sie gehären zu 13 Mio. gleichgesinnten Verblödeten,
die nicht wissen was KLIMA ist,
wie komplex dieses entsteht
und dass Klima meteorologisch
die Statistik des Wetters über Jahrhunderte ist!

Sie wissen wahrscheinlich nichts von Messtechnik
und den Tücken der Messfehler,
Sie wissen wahrscheinlich nicht,
dass Simulationsrechnung mit lauter unbekannten Größen
Ergebnisse hervorbringt,
von denen nicht einmal das Vorzeichen sicher ist.
Woher sollten Sie auch.

Sie haben sich erfolgreich im Dienste der Weltwirtschaft
instrumentalisieren lassen.
Da verbietet sich das Denken geradezu.

Sie gehören (Ihrer Aktivität zu entnehmen) zu den Menschen,
die weder aus eigener Erfahrung
noch aufgrund von Bildung wissen,
welche Rolle der Wasserdampf in der Atmosphäre spielt,
dass unmögliche Wolkensimulation
eben genau der entscheidende Schwachpunkt aller Simulationen ist,
dass Sonnenaktivät unser Wetter ebenso beeinflußt,
wie ein wanderndes Erdmagnetfeld.

Wahrscheinlich wissen Sie auch nicht,
dass es ein Löslichkeitsprodukt
für in Flüssigkeit gelöste Gase gibt,
sonst wüßten Sie, dass ALS FOLGE steigender Temperatur
CO2 aus dem Meerwasser austritt!

Sie wissen vielleicht auch nicht,
dass von 0,03% CO2 in der Atmosphäre
3% also, 0,0003% menschengemacht sind.
Eine Modulation im Bereich von 0,0003% ist meßtechnisch bereits lustig.
Ebenso lustig wie der Anstieg des Meeresspiegels um 3,4 mm pro Jahr.
WIE mißt man denn das wohl?
Wissen Sie nicht, woher auch.
Sie haben ja gar keine Zeit zum Denken,
vor lauter Aktivismus.
Daher wissen Sie womöglich auch nicht,
dass Deutschland eine völlig ausgeglichenen CO2-Bilanz hat.
Wenn es denn thematisch einen Informationswert hätte.

Mit anderen Worten,
Sie sind der Idealbürger, der nicht nur alles glaubt,
wenn er es nur oft genug hört oder liest,
sondern es auch gehorsam nachplappert!

Sie sind demnach zumindest so defizitär gebildet,
dass Ihnen noch nicht einmal ein rotes Lämpchen angeht,
wenn Sie mit Schwachsinn konfrontiert werden.

Retten Sie mal das KLIMA oder die Welt oder gar den Weltraum.
Befassen Sie sich aber nur ja nicht mit Naturwissenschaft.
Sonst wird Ihnen vielleicht noch ganz übel
vor lauter Wissen darüber, was Sie nicht wissen.
Da geht dann ihre ganze Moral verloren.

Vielleicht retten Sie auch mal eben,
- aber das hat ja so viel Zeit -
die Verhungernden dieser Welt
und die Erfrierenden
und die Verdurstenden
und die Pharmatestpersonen in der Ditten Welt,
statt Klima-Faschismus zu betreiben.
Das wär doch mal etwas.

Oder setzen Sie sich für die Einebnung der Berge ein,
die führen nämlich zu unschönen Wetterkapriolen.
erhöhen den Spritverbrauch
rauf und drumherum
und beschränken den Horizont.

Und denken Sie auch an die allfällige Vernichtung der Schädlinge,
die die Menschheit ärgern und gelegentlich ganze Ernten vernichten.
Politik und Industrie warten auf Propaganda aus dem moralisch-ertüchtigten Volk.
Massenvernichtungsmittel und Gentechnik
werden nicht nur gegen tierische Schädlinge eingesetzt.
Seien Sie sicher. We can do. Vor allem They with Us.
Doppelsinnig kann man es nicht billiger haben.


Frohe Weihnachten,
wenn Sie ein Christ sind
und nicht nur im christlichen Abendland wohnen.
In jedem Fall gute Besserung
und Wissenszuwachs für die kommenden Jahre
auch allen Unterschriftlern.

Guten Tag
Rainer Bolle

Ingenieur- und Sachverständigenbüro DIPL.-PHYS. RAINER BOLLE
BAU-PHYSIK - GEBÄUDESCHÄDEN - TECHN. SCHADENANALYSE - SEMINARE
Klattendiek 4 - D-28359 Bremen

Freitag, 4. Dezember 2009

IR Thermografie Fibel in neuer Version


Sie können das 38-seitige Dokument auch Handbuch, Leitfaden oder wie auch immer nennen. Es werden die Grundlagen der IR-Thermografie im Gebäudebereich erläutert, aber auch die Manipuklationsmöglichkeiten. Anhand zahlreicher bebildeter Praxisbeispiele werden Möglichkeiten und Grenzen der Infrarotthermografie aufgezeigt.

Neu:
- Normen
- Zitat
- Messung an Dachziegeln in Italien

Bild: Arch. Piero Camillo Tucci


Dienstag, 1. Dezember 2009

Wärmepumpen: was man wissen sollte

"Eine mit den Slogans "kostenlose Wärme aus der Umwelt", "flexibel einsetzbar" oder "saubere Energie ohne Abgase" beworbene Wärmepumpe scheint vielen Verbrauchern diese Unabhängigkeit und gleichzeitig geringe Heizkosten zu
versprechen. So werden verstärkt Wärmepumpen in der Energieberatung nachgefragt, berichten die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Aus Sicht der Verbraucherzentrale muss der undifferenzierte Einsatz elektrischer Wärmepumpen dringend hinterfragt werden. Sie können wahre Stromfresser sein und sind nur in ganz eng begrenzten Fällen sinnvoll einsetzbar.

Gegenwärtig machen Wärmepumpen nur Sinn in einem optimal gedämmten Neubau, bei dem mit niedrigen Vorlauftemperaturen ein geringer Wärmebedarf abgedeckt werden soll. Im Altbau ist allgemein die energetische Sanierung die sinnvollere Maßnahme. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind systembedingt schlechter als Erdwärmepumpen und wegen ihres hohen Stromverbrauchs und ihrer schlechten Ökobilanz deshalb generell nicht zu empfehlen. Selbst bei Erdwärmepumpen mit guten Rahmenbedingungen sind gute Jahresarbeitszahlen keinesfalls garantiert, was in einem aktuellen Feldversuch am Oberrhein aufgezeigt wurde."

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland
02.10.2008
Wärmepumpen meist keine sinnvolle Alternative


* * *


Checkliste der Verbraucherzentralen weist Verbrauchern den Weg
Einige Anbieter von Wärmepumpen bewerben ihre Produkte mit übertriebenen oder irreführenden Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Wer das für bare Münze nimmt, erlebt bisweilen unangenehme Überraschungen bei der ersten Stromrechnung. Die Verbraucherzentralen bieten jetzt eine umfangreiche Checkliste an, die Hauseigentümern bei Planung und Installation einer Wärmepumpe helfen soll, typische Fehler und überzogene Erwartungen zu vermeiden. Die Checkliste gibt Antworten zu den wichtigsten technischen Fragen und Handlungsempfehlungen zu Anschaffung und Betrieb einer Wärmepumpe. Sie ist kann am Ende des Textes herunter geladen werden.

"Nie mehr Heizkosten" oder "Heizkosten auf ein Viertel reduziert" - solche und ähnliche unseriöse Aussagen fand die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, als sie im Internet Aussagen von Anbietern unter die Lupe nahm. Einige Hersteller, Energieversorger und Fachfirmen preisen Wärmepumpen als Wunderwaffe gegen steigende Energiepreise an. Dabei wird gerne verschwiegen, dass der Einsatz einer Wärmepumpe nur unter ganz bestimmten Bedingungen ökonomisch sinnvoll ist und lohnende Energie- und Kosteneinsparungen bewirkt. Aussagen, wie "Vorlauftemperatur bis 75° Celsius möglich", verschleiern die damit einhergehende Effizienzeinbuße. Denn nur bei niedrigen Heizungsvorlauftemperaturen in Verbindung mit einer guten Wärmedämmung arbeiten Wärmepumpen effizient. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Wärmeerzeugung durch Luft-Wasser-Wärmepumpen bei Außen-temperaturen um die -20° Celsius wird häufig als unproblematisch dargestellt. Dabei verschweigt die Werbung gerne, dass bei derart niedrigen Außentemperaturen für die Wärmeerzeugung eine meist elektrische Zusatzheizung zugeschaltet werden muss. Das kann die Stromrechnung erheblich in die Höhe treiben.

Anhand der neuen Wärmepumpen-Checkliste der Verbraucherzentra-len können Hauseigentümer bei den Angeboten der Fachbetriebe die Spreu vom Weizen trennen. Zahlreiche Detailinformationen erlauben eine Prüfung, ob eine Wärmepumpe wirklich zum Gebäude passt. Denn unter Umständen ist ein anderes Heizungssystem besser geeignet. Die Checkliste steht ab sofort zum Herunterladen hier bereit und wird demnächst auch als Broschüre in allen 59 Energie-Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz ausliegen.

Die wichtigsten Tipps zu Wärmepumpen aus der Checkliste im Überblick:

Gebäude und Wärmepumpe müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Das Haus sollte gut gedämmt sein und die Wärmeverteilung über eine Fußboden- oder Wandheizung erfolgen.
Als Wärmequelle kommen in erster Linie das Erdreich oder das Grundwasser in Frage.
In hoch wärmegedämmten Passivhäusern ist der Einsatz von Luftwärmepumpen in Kombination mit der Lüftungsanlage sinnvoll.
Die Wärmepumpe sollte möglichst monovalent, also ohne Elektroheizstab betrieben werden.
Die Warmwasserbereitung sollte ebenfalls über die Wärmepumpe erfolgen.
Bei Bohrungen ist vorab eine Genehmigung bei der unteren Wasserbehörde einzuholen.
Bohrfirmen sollte man nach DVGW-Zertifizierung und Referenzob-jekten fragen.
Eine ausführliche Dokumentation der Bohrung sollte erfolgen.
Auf eine genaue Planung und Auslegung der Wärmepumpe ist zu achten.
Einen hydraulischen Abgleich für die Wärmequelle und die Wärmeverteilung sollte man durchführen lassen.
Man sollte auf jeden Fall einen Wärmemengenzähler einbauen und eine Jahresarbeitszahl vertraglich zusichern lassen. Nach dem Einbau empfiehlt es sich, die Jahresarbeitszahl durch regelmäßiges Zählerablesen prüfen.
Bei allen Fragen im Vorfeld steht die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentralen für Informationen und unabhängige Beratung zur Verfügung.

Energieberatung – unabhängig und kompetent
Zur Energieberatung der Verbraucherzentralen: Als Architekten, Inge-nieure und Physiker verfügen die bundesweit rund 300 Energieberater der Verbraucherzentralen über ein fundiertes Fachwissen und können so für jeden Ratsuchenden eine individuelle Energiesparlösung anbie-ten. Durch die alleinige Förderung des Bundesministeriums für Wirt-schaft und Technologie erfolgt die Beratung frei von jeglichen kommer-ziellen Interessen.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale steht in Rheinland-Pfalz dank einer zusätzlichen Förderung aus dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz allen privaten Verbrauchern kostenlos zur Verfügung. Die nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie unter www.energieberatung-rlp.de. Einen individuellen Termin können Sie unter 01805 60 75 60 20 (14 ct/Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) vereinbaren.
VZ-RLP

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
24.11.2009
Wärmepumpen - Werbung häufig irreführend
Bild: Pixelio.de,
Gabi Schoenemann

Donnerstag, 26. November 2009

Gebäudeeffizienz-Richtlinie bleibt U-Wert-lastig

Hurra, die Richtlinie der EU zu Gebäudeeffizienz ist novelliert worden. Ist ein Hurra berechtigt?

„Wesentliche Neuregelungen sind:

Die Mitgliedstaaten setzen in Zukunft nationale Mindeststandards fest. Diese gelten für Neubauten, umfassende Sanierungen sowie bei der Erneuerung wesentlicher Bauteile wie z.B. des Daches. Dies entspricht der in Deutschland seit langem geltenden Praxis.

Die nationalen Standards sollen sich dabei an einer europaweiten Vergleichsmethode ausrichten. Bestehende und bewährte nationale Systeme wie die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen nicht grundsätzlich geändert werden.

Ab 2020 (bei öffentlichen Gebäuden ab 2018) müssen alle Neubauten höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen. Der verbleibende Heiz- bzw. Kühlbedarf soll zu wesentlichen Teilen durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Die Wahlmöglichkeit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Energieausweis bleibt erhalten. Damit werden unnötige Kosten für Eigentümer vermieden.

In gewerblichen Immobilienanzeigen soll künftig mittels einer Energiekennzahl über die Energieeffizienz der Gebäude informiert werden.

Die Neufassung der Gebäudeeffizienz-Richtlinie von 2002 wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 in Kraft treten. Sie muss dann von den Mitgliedstaaten innerhalb von 2 bis 3 Jahren angewandt werden.“

aus: PM des BMWi



Kommentar BAFÜSICK:
Es kam, was kommen musste. Mehr, dicker, teurer - die Maximen der Dämmolympiade natürlich auch im europäischen Maßstab. Man bleibt bei dem alten Kram und ignoriert die fehlenden wissenschaftlichen Grundlagen der U-Wert-Theorie, die mehr ein von der Industrie diktiertes und daher von der Politik gewolltes Folterinstrument für Hauseigentümer und Planer darstellt, als ein Berechnungsverfahren auf akzeptablen Grundlagen. 5-10% Energieeinsparung im Wohngebäudebereich (Wohnfläche bezogen) in den letzten 15 Jahren sind ein Trauerspiel und Beleg genug dafür, dass wir nur wie der Ochse am Nasenring herumgeführt werden. Nicht die Dämmung hat diese Milliarden schwer erkaufte Einsparung herbeigeführt, sondern die steigenden Preise für Öl und Gas und Strom .

Im Folgenden der Auszug aus einem 2005 erarbeiteten Dokument. Rot hervorgehoben sind die Passagen, die vom Mainstream beharrlich ignoriert wurden. Mittlerweile sind es auch leider genau die Punkte, die man nicht berücksichtigt hat.



RICHTLINIE 2002/91/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 16. Dezember 2002
über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden


(8) „Nach der Richtlinie 89/106/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über Bauprodukte (6) sind Bauwerke und ihre Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungseinrichtungen derart zu entwerfen und auszuführen, dass unter Berücksichtigung der klimatischen Gegebenheiten des Standorts und der Bedürfnisse der Bewohner der Energieverbrauch bei ihrer Nutzung gering gehalten wird.“


(9) „Bei Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sollte den klimatischen und lokalen Bedingungen sowie dem Innenraumklima und der Kostenwirksamkeit Rechnung getragen werden.“


10) „Die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sollte nach einer Methode berechnet werden, die regional differenziert werden kann und bei der zusätzlich zur Wärmedämmung auch andere Faktoren von wachsender Bedeutung einbezogen werden, …“


(11) „Die Kommission beabsichtigt eine Weiterentwicklung von Normen wie EN 832 und prEN 13790,…“


(12) „In diesem Zusammenhang [Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz, dib] sollten bewährte Verfahren auf eine optimale Nutzung der Faktoren ausgerichtet werden, die zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Bedeutung sind.“


(13) „Auch größere Renovierungen bestehender Gebäude ab einer bestimmten Größe sollten als Gelegenheit für kosteneffektive Maßnahmen zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz betrachtet werden.“


(15) „Die Anforderungen an die Renovierung bestehender Gebäude sollten nicht mit der beabsichtigten Nutzung dieser Gebäude oder deren Qualität oder Charakter unvereinbar sein. Es sollte möglich sein, bei einer solchen Renovierung anfallende Zusatzkosten binnen einer im Verhältnis zur technischen Lebensdauer der Investition vertretbaren Frist durch verstärkte Energieeinsparungen zu amortisieren.“


(16) „Die Erstellung von Energieausweisen kann durch Programme unterstützt werden, mit denen ein gerechter Zugang zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz erleichtert werden soll,…“

„Soweit möglich, sollte der Energieausweis eine Beschreibung der tatsächlichen Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes enthalten; er kann entsprechend überarbeitet werden.“


(17) „Die Mitgliedstaaten können auch andere, nicht in dieser Richtlinie vorgesehene Instrumente/Maßnahmen zur Förderung der Verbesserung der Energieeffizienz anwenden.“


(22) „Es sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, damit die Berechnungsmethode rasch angepasst werden kann und die Mitgliedstaaten die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden regelmäßig im Hinblick auf den technischen Fortschritt, unter anderem in Bezug auf die Dämmeigenschaften (oder Qualität) der Baumaterialien, und künftige Entwicklungen der Normung überprüfen können.“


Aus: Artikel 4 Festlegung von Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz (1)

„Die Anforderungen sind in regelmäßigen Zeitabständen, die fünf Jahre nicht überschreiten sollten, zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren, um dem technischen Fortschritt in der Bauwirtschaft Rechnung zu tragen.“


aus: Artikel 7 Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz

„Dem Energieausweis sind Empfehlungen für die kostengünstige Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz beizufügen. … Die Energieausweise dienen lediglich der Information; etwaige Rechtswirkungen oder sonstige Wirkungen dieser Ausweise bestimmen sich nach den einzelstaatlichen Vorschriften.“

Kommentar:
Die Inhalte der EU-Richtlinie enttäuschen den, der pauschal Bürokratie unterstellt. Hier wird die rühmliche Ausnahme präsentiert: keine Beschränkungen auf bestimmte Bausysteme. Stattdessen ist die Rede von technischem Fortschritt und weitere Entwicklung der Normen. Es geht um Effektivität und optimale Nutzung der Faktoren, ebenso um einen gerechten Zugang zur Verbesserung der Energieeffizienz. Mithin handelte s sich um eine Richtlinie, die offen für Neues ist, die Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Praxisnähe zum Ziel hat und die gleichzeitig auf Restriktionen und Wettbewerbsverzerrungen verzichtet. Die Frage ist nur, wie diese hervorragenden Ansätze praktisch umgesetzt werden, d.h. was der Gesetzgeber auf regionaler Ebene daraus macht.

Mehr Info: Dokumente im Download


Bild: pixelio.de, gabisch

Montag, 23. November 2009

Immobilienmarkt Berlin-Brandenburg

IMMOBILIENMARKT: WOHNUNGSWIRTSCHAFT GEWINNT IN DER KRISE

Berlin und Potsdam – Mehr als 800.000 bestehende und neu abgeschlossene Mietverträge sowie eigens in Auftrag gegebene Studien wurden für den neuen BBU-Marktmonitor ausgewertet. „In großer Detailtiefe können auf seiner Grundlage fundierte und repräsentative Aussagen zur Entwicklung der Immobilienmärkte in Berlin und Brandenburg getroffen werden“, so Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). Wichtigstes Ergebnis: Die Wohnungswirtschaft ist in der Krise gut und stabil aufgestellt.

Transaktionen: Licht am Ende des Tunnels?
Zahl und Erlöse der Immobilientransaktionen sind 2008 gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich gesunken. Besonders ausgeprägt war diese Entwicklung in Berlin, sie schwappte aber auch auf das Berliner Umland über. „Angesichts der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung dürften wir jetzt aber allmählich am unteren Wendepunkt angelangt sein“, so die Einschätzung Kerns.

Berliner Neuvertragsmieten: Nur fünf Prozent über Mietspiegel
Durch die Auswertung von über 40.500 Berliner Neuvertragsmieten kann der BBU-Marktmonitor bis hinunter auf die Bezirksebene belastbare Aussagen zu deren Entwicklung machen. Die Zahlen machten deutlich, dass es in Berlin aufgrund der Marktdifferenzierung in jedem Bezirk auch bei Neuverträgen weiterhin sehr günstigen Wohnraum gebe. Kern: „Das zeigt: Die Behauptung, dass bei Neuvermietung kräftig zugelangt wird, ist unbegründet. Eine Politisierung der Mieten lehnen wir strikt ab.“

Berliner Wohnungsmarkt bleibt entspannt
Bei den Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen stehen rund 3,9 Prozent der Wohnungen leer. Bei rund 37 Prozent dieser Wohnungen waren Vermietungsschwierigkeiten Leerstandsursache, bei nur 2,8 Prozent bauliche Schäden. „Solange fast zehntausend Wohnungen langfristig schwer vermietbar sind, kann in Berlin von einem entspannten Wohnungsmarkt gesprochen werden“, unterstrich Kern. Notwendig sei aber eine intensive Auseinandersetzung mit der Wohnraumversorgung einkommensschwacher Haushalte und einer Lösung für die problematische Lage des Sozialwohnungsbestandes.

Land Brandenburg: Gute Noten für Wirtschafts- und Infrastrukturpotenziale
Das neu in den BBU-Marktmonitor aufgenommene Makrolagenrating zeigt die guten Potenziale, die viele Landkreise des Landes Brandenburg im Hinblick auf Wirtschaftswachstum und Infrastruktur haben. „Die brandenburgischen Städte haben trotz des anhaltenden Bevölkerungsrückgangs gute Zukunftsaussichten. Mit der konsequenten Fortsetzung des Stadtumbaus Ost muss dafür Sorge getragen werden, dass das auch so bleibt“, forderte Kern.

Prognose: Weiterhin entspannte Wohnungsmärkte, mehr Wohneigentum
Für die kommenden fünf Jahre rechnet der BBU mit keinen gravierenden Veränderungen der bisherigen Trends. „Die Mieten werden weiter moderat steigen, die Differenzierung der Märkte wird weitergehen“, resümierte Kern. Während in Berlin und seinem Umland die Zahl der Haushalte weiter zunehme, bereite die Bevölkerungsentwicklung im äußeren Entwicklungsraum des Landes Brandenburg allerdings Sorgen.

DIE THEMEN

• Immobilienmärkte Berlin-Brandenburg: Abkühlung fortgesetzt
• Berlin: Mieten bleiben günstig
• Berlin: Wohnungsmarkt ist entspannt
• Land Brandenburg: Makrolagenrating zeigt gute Potenziale
• Prognose: Entspannte Wohnungsmärkte, mehr Wohneigentum

Aussender: BBU

2012 vorgezogen





Auch wenn woanders Meldungen herumgeistern, die globale Erwärmung sei ein Lügenmärchen, welches auf gefälschten und zurecht geklopften Daten beruhe, soll man die Warnungen nicht in den Wind schlagen.

So werden wir von einer gigantischen Hitzewelle überrollt, schenkt man den Prognosen von wetterspiegel.de Glauben. Es hat sich ja die letzten Tage bereits durch frühlingshaftes Wetter abgezeichnet. Verfluchtes CO2, du - das werden heiße Tage.

Ein Trost bleibt: die Heizperiode wird daraufhin ausbleiben und wir sparen mächtig an Heizenergie.

Donnerstag, 12. November 2009

Über den Nutzen von Verbrauchsausweisen

Allerorten bekommen wir gepredigt, dass die Verbrauchs orientierten Energieausweise geradezu verboten seien und dass nur die Bedarfs orientierten Energieausweise das Allheilmittel zur Entscheidungsfindung in Vorbereitung einer energetischen Sanierung seien. Mit dem neuen Berliner Heizspiegel der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin werden relativ moderate Auffassungen transportiert. Hört, hört.


"Verbrauchsausweis

Insbesondere der Ausweis auf Verbrauchsbasis bietet erstmalig eine Chance, die tatsächliche energetische Qualität eines Gebäudes und seiner Heizanlage zu bestimmen. Der Berliner Heizspiegel geht einen Schritt weiter, nutzt die Berechnungsmethode des Energieausweises und ermittelt mit Hilfe des Verbrauchskennwertes eine „Effizienzklasse”. Um jedem Mieter die Chance zu geben, selber den entscheidenden Verbrauchskennwert des Ausweises zu ermitteln, ist das Verfahren des Berliner Heizspiegels auf die Berechnungsmethode der Energieeinsparverordnung abgestimmt. Wenn Sie z.B. mit unserem Heizkostenrechner einen Energiekennwert für drei aufeinanderfolgende Jahre ermitteln, den Warmwasseranteil hinzufügen und hieraus den Durchschnitt bilden, haben Sie den Kennwert eines Energieausweises selbst ermittelt!

Bedarfsausweis

Der Bedarfsausweis bezieht sich auf den theoretisch berechneten Primärenergiebedarf. Hierzu werden alle Bauteilflächen und deren Wärmeleitfähigkeiten bestimmt, die Anlagendaten und Rahmenparameter der Heizanlage erfasst und in einem speziellen Rechenprogramm die für die Beheizung erforderliche Primärenergie bestimmt. Dieser Ausweis lohnt sich besonders in Verbindung mit einer Energieberatung und der Vorbereitung einer Sanierung."

http://Heizspiegel-Berlin.de

Was sagt dazu die EnEV als Bibel für den Gebäudebereich der Ersatzreligion Klimaschutz?

"§ 17
Grundsätze des Energieausweises

(1) Der Aussteller hat Energieausweise nach § 16 auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des erfassten Energieverbrauchs nach Maßgabe der Absätze 2 bis 6 sowie der §§ 18 und 19 auszustellen. Es ist zulässig, sowohl den Energiebedarf als auch den Energieverbrauch anzugeben.

(2) Energieausweise dürfen in den Fällen des § 16 Absatz 1 ["(1) Wird ein Gebäude errichtet, ...", aber auch bei (energetischer) Sanierung oder Nutzflächenerweiterung über 50%, MB] nur auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden.

In den Fällen des § 16 Absatz 2 ["(2) Soll ein mit einem Gebäude bebautes Grundstück, ein grundstücksgleiches Recht an einem bebauten Grundstück oder Wohnungs- oder Teileigentum verkauft werden, ...", MB] sind ab dem 1. Oktober 2008 Energieausweise für Wohngebäude, die weniger als fünf Wohnungen haben und für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt worden ist, auf der Grundlage des Energiebedarfs auszustellen. Satz 2 gilt nicht, wenn das Wohngebäude

1. schon bei der Baufertigstellung das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 11. August 1977 (BGBl. I S. 1554) eingehalten hat oder

2. durch spätere Änderungen mindestens auf das in Nummer 1 bezeichnete Anforderungsniveau gebracht worden ist."

Quelle: EnEV 2009

Man kann es auch kürzer fassen: Verbrauchsausweise sind zulässig für Gebäude ab 5 WE mit Bauantrag ab dem 01.11.1977. Das bedeutet im Klartext: verordnungsgemäß sind Bestandsbauten, von denen es nicht wenige gibt, mittels Bedarfsausweis schlecht zu rechnen. Der erfahrene Planer (Architekt/Bauing.) und sogar einige Energieberater wissen, dass nur der Vergleich von Bedarf und Verbrauch zu sinnvollen Lösungsansätzen führt. Die Frage ist simpel: Dämmolympiade oder Wirtschaftlichkeit?

Weiterführende Informationen:

normierte Berechnungsfehler

enttarnter Bauphysiknonsens

Theorie und Praxis

Dämmolympiade

Bild: pixelio.de, tigriszka

Donnerstag, 5. November 2009

Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit

Am 04.11.2009 fand die Mitgliederversammlung des gemeinnützig tätigen FEWB e.V. statt. Neben einer persollen Veränderung im Vorstand wurden die aktuellen Beitragssätze beschlossen. Die Personalia des Wissenschaftlichen Beirates sowie des Sachverständigen-Beirates wurden vorgestellt, Ehrengast war Prof. Dr. sc. techn. Sohn. Nachdem im Zeitraum September bis Oktober ein beträchtlicher Mitgliederzuwachs erfolgte, wurden am 04.11.2009 zwei neue Mitglieder aufgenommen.

Thematischer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung des FEWB e.V. waren die konkretisierten Ziele und Aufgaben, welche sich in aktuell formulierten Projekten manifestieren. Das Informationsangebot für Verbraucher wird verstärkt und strukturiert ausgebaut. Ab 1Vj. 2010 wird eine Informationsschrift als PDF erscheinen. Für 2010 sind Veranstaltungen geplant.

BAUFÜSICK berichtete: Die FEWB Check-Liste

Besuchen Sie die Internetseite des FEWB e.V.

Dienstag, 3. November 2009

Die Baunormung ist nicht praxisgerecht

„Weil die meisten ausführenden Unternehmen die tragwerksplanerischen Anforderungen nicht mehr nachvollziehen können, wird die Sicherheit unserer Bauwerke durch die derzeitige, nicht praxisgerechte Normung in Frage gestellt.“

ZDB im Juli 2009

Über diesen Missstand berichtet das Deutsche Ingenieurblatt in seiner Oktober-Ausgabe und es titelt: „Auf vielen Baustellen herrschen der Baunormen wegen Rat- und Mutlosigkeit". DIMaGB.de berichtete bereits im Juli d.J. darüber. Die Forderungen des Deutschen Baugewerbes an eine zukünftige Baunormung sind:

• Die Baunormung ist praxisgerecht zu gestalten
• Für Bauprodukte müssen Mindestanforderungen und -güten normiert sein. Diesbezüglich mangelhafte europäische Normen müssen überarbeitet oder durch nationale Normen ersetzt werden.
• Für übliche Hochbauten sind handhabbare Bemessungsnormen mit globalen Sicherheitsbeiwerten (wieder) einzuführen.
• Normen zur Bauausführung sollten sich inhaltlich auf die wesentlichen Anforderungen und Ausführungsweise beschränken.
• Das Anforderungsniveau in der Baunormung ist allgemein unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit, Praktikabilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu überprüfen.
• Die energetische Gebäudemodernisierung stößt bei einem zu hohen Anforderungsniveau an technische und wirtschaftliche Grenzen. Eine nochmalige Verschärfung der Anforderungen ist deshalb als kontraproduktiv abzulehnen.
• Die Nachweisverfahren zur EnEV sind praxisgerechter zu gestalten und in einer Norm mit deutlich weniger als 800 Seiten Umfang zu bündeln.

Emissionshandel führt zu steigenden Preisen

"28. Verteuert wird der Bau neuer Kraftwerke schließlich auch durch aufwändige staatliche Genehmigungsverfahren sowie durch öffentliche Proteste und Widerstände. Zu steigenden Strompreisen dürften darüber hinaus neben Maßnahmen wie dem CO2-Emissionshandel auch Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz führen. Eine erhöhte Energieeffizienz führt zu einem geringeren Verbrauch, sodass die Fixkosten insbesondere der Stromdurchleitung auf weniger kWh umgelegt werden müssen und somit der Preis pro kWh steigen muss."

Quelle: Monopolkommission: Strom und Gas 2009: Energiemärkte im Spannungsfeld von Politik und Wettbewerb, Sondergutachten gemäß § 62 Abs. 1 EnWG, Juli 2009
dem Dt. Bundestag vorliegend als: Unterrichtung durch die Bundesregierung, Drucksache 16/14060, 15.09.2009

Link 1: http://www.monopolkommission.de/sg_54/s54_volltext.pdf
Link 2: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/140/1614060.pdf

Nun wird jeder vernünftig denkende Mensch sagen: na, das ist doch klar. Die Kosten aus dem so genannten Emissionshandel werden auf die Preise umgelegt.
Man könnte sich also solche Meldungen sparen, wenn das ökologisch verbrämte Lügenkartell nicht genau das Gegenteil unters Volk jubeln würde. BAUFÜSICK berichtete über diverse Beiträge zur Volksverdummung:
Zahlen zur Abzocke mit "Emissionsrechtehandel"

Machen Sie sich Ihren eigenen Reim darauf. Kleine Hilfestellung: Was bedeutet das uralte deutsche Sprichwort "Wes' Brot ich fress', des' Lied ich sing'"?

Ob denn wohl unsere geneigten Volksvertreter nach erhaltener Kenntnis dieses ganzen Unfuges Konsequenzen veranlassen?

Bild: pixelio.de, lo500

Freitag, 30. Oktober 2009

Zahlen zur Abzocke mit "Emissionsrechtehandel"

Zitat 1:

"... während die EU Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Klimapolitik der EU debattieren, schätzt die „TaxPayers' Alliance" in London in ihrem heute veröffentlichten Bericht die Kosten allein für den EU Emissionsrechtehandel (ETS) auf über € 93 Milliarden. Fazit: Einkommensschwache Familien werden durch das ETS unverhältnismäßig stark belastet.

So schätzt die TaxPayers' Alliance in ihrer Untersuchung die Kosten für europäische Endverbraucher aus dem Emissionsrechtehandel seit seiner Einführung 2005 bis Ende letzten Jahres (2008) auf € 93 Mrd. Hierzu kommen noch die Kosten für Unternehmen, die nicht direkt an die Konsumenten durchgereicht werden können, sich aber als volkswirtschaftliche Kosten bemerkbar machen. Allein im Jahre 2008 seien so für die deutschen Endverbraucher Kosten in Höhe von € 6,6 Mrd. entstanden. Das bedeutet ca. € 82 pro Kopf und knapp € 330 für eine vierköpfige Familie. "

Aussender: Institut für Unternehmerische Freiheit, IUF

Zitat 2:

"The burden on consumers since the scheme was introduced on 1 January 2005 has been significant:
- We estimate that the ETS cost British consumers nearly £3 billion in 2008, equivalent to around £117 per family, by increasing the cost of energy.
- From its introduction to the end of 2008, we estimate that the scheme has cost consumers across Europe between €46 billion (£33 billion) and €116 billion
(£83 billion). Our central estimate is that the scheme has cost consumers €93 billion (£67 billion). That is equivalent to around €185 (£132) for every person in the ETS participating countries. That is despite the emissions price having collapsed several times for prolonged periods.
- The report also presents estimates of the cost to consumers in every country participating in the scheme, in each year of the scheme’s operation."

[Billion im Englischen = Milliarde im Deutschen, M.B.]

Quelle: Matthew Sinclair, The expensive failure of the European Union emissions trading scheme, TaxPayers’ Alliance, London, 28.10.2009

Die Studie im Download
bei taxpayersalliance.com

ebenda, Seite 21: Table 5: Cost to consumers by country, by year under the European Union Emissions Trading Scheme with an 80 per cent pass-through rate:
DE 2008: €6,570,716,263 und Summe 2005-2008 = €21,441,670,143
und - selbstverständlich - Dummerland ist Spitzenreiter mit 23% der gesamteuropäischen Belastung 2005-2008.

Das ist als "Umweltpolitik" verbrämte Abzocke des Steuerzahlers. Und trotzdem kommen "Experten" aus ihren Löchern gekrochen, die uns das Gegenteilw eismachen wollen. BAUFÜSICK berichtete im Zusammenhang mit den kleingelogenen Kosten für "Erneuerbare Energien".

Auch hier gilt am Ende: der deutsche Michel ist der Dumme, dem ungeniert in die Tasche gelangt wird. Da sind sich die Konzerne und die Bundesregierung als deren Lakai einig. Cui bono? Oder anders gefragt: wer sitzt in welchem Vorstand oder Aufsichtsrat nach Beendigung der "Politikerkarriere"?